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In dem Artikel von 1866 beschreibt Liebreich die Ergebnisse seiner anatomischen Studien. Normalerweise wird von einer zweiten Schieloperation am selben Auge abgeraten, da dann das Ergebnis unberechenbar sei. Dies liegt an der Narbenbildung nach der ersten Operation. Gleichzeitig wird der Effekt der ersten Operation durch die festen Verwachsungen des Muskels mit der Conjunctiva begrenzt. Respektiert man diese nicht, so droht zum Beispiel eine Entstellung. Liebreich modifizierte die OP in der Art, dass er die Conjunctiva mit einer Pinzette fasste und einen Schnitt setzte. So konnte er im Zwischenraum die Conjunctiva vom Muskel freipräparieren und mehr Spielraum gewinnen. Die Conjunctiva erhielt am Ende der OP eine kleine Sutur.
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Professor Knapp beschreibt den Fall eines 46jährigen Patienten, welcher eineinhalb Jahre zuvor unter dem inneren Augenwinkel bemerkte. Dieses wuchs und griff als Geschwür immer weiter um sich. Professor Knapp diskutierte den Fall mit seinen Studenten, wobei Doktor Fritz Pagenstecher die später gewählte Methode der Defektdeckung andeutete, wie der Autor sie beschreibt. Der Beitrag wird durch eine Abbildung unterstützt. Das Ergebnis der OP war sehr gut.
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