Professor Roser stellt die These auf, dass das Hypopyon nicht, wie vielfach behauptet, von einer Iritis, sondern einer Keratitis ausgeht. Er beschreibt den Verlauf einer Hornhautverletzung mit anschließender Hypopyon Bildung. Er postuliert das gemeinsame Vorkommen eines Hypopyons mit einem breiten weißrandigen Geschwür. Diesen Typus nennt er Hypopyon-Keratitis. Eine Iritis tritt seinen Beobachtungen nach erst sekundär ein. Die Behandlung schildert er als äußerst schwierig und nahezu erfolglos.
Vorheriger Text, S. 137–150
Roser, Wilhelm (1856): Ueber die Hypopyon-Keratitis. In: Archiv für Ophthalmologie, Bd. 2, Abth. II, S. 151–157.
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